Hanoi…

( 20.12.2013 )

Da wir genügend Zeit vor unserem Flug nach Hanoi hatten, versuchten wir etwas länger zu schlafen, frühstückten dann in Ruhe und nachdem wir unsere Sachen gepackt und an der Rezeption abgegeben hatten, sind noch mal über den Markt gelaufen, da wir ja bis 12Uhr das Zimmer verlassen mussten, hatten wir also noch Zeit gehabt.

Den Transfer hatten wir schon schon im Gasthaus gebucht und bezahlt, so das wir ganz entspannt uns zum Flughafen fahren ließen.

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Auch die Fahrt vom Flughafen nach Hanoi rein zu unserem Hotel dauerte über eine Stunde, da wir jedoch in einem “Ableger” von dem Hotel untergebracht wurden, dauerte es außerdem noch etwas, bis sie die weiterfahrt organisiert hatten.

Zeit die wir nutzten, um für den nächsten Tag gleich unsere Tour in die Halong Bucht zu buchen.

Den Abend verbrachten wir dann damit, uns für den nächsten Tag auszuruhen und gingen früh schlafen, um fit für den nächsten Tag zu sein.

 

( 21.12.2013 )

 

Wir sollten zwischen 7 und 8Uhr abgeholt werden, und natürlich wurde erst kurz nach 8Uhr raus, so das ich versuchte erstmal an Bargeld zu kommen, denn ich hatte zu dem Zeitpunkt noch kein Vietnamesiches Geld, doch ich kam mit den Automaten nicht wirklich klar, es brauchte ein paar versuche, weil die Automaten ständig die Auszahlung abbrachen.

Mit etwas Hilfe packte ich es dann kurze Zeit später doch noch 2Mio VND abzuheben, um meine Schulden zurück zuzahlen, und wenigstens etwas Kleingeld für etwas zu essen zu haben.

 

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Es war einfach toll gewesen in der Halong Bucht, wir hätten auch eine Tour mit kleine Bote mit machen können, aber wir waren uns einig, das wir einfach die Ruhe auf dem großen Schiff genossen, während alle anderen unterwegs waren.

 

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Nach dem wieder alle an Bord waren, fuhren wir weiter zu einer wunderschönen Tropfsteinhöhle, wo ich am liebsten gar nicht mehr raus gekommen wäre.

 

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Doch es ging kurze Zeit später weiter und zurück zum Hafen, wo wir gegen 16:30Uhr ankamen, denn wir hatten ja noch eine lange Heimfahrt vor uns.

 

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Unterwegs, machten wir wie schon auf der Hinfahrt eine Pause und hatten diesmal ein ganz leeres “Kaufhaus” wo wir uns erstmal noch was zu essen holten, auch wenn es nur ein etwas pappiger Mikrowellen Hotdog war, doch die ausgestellten Handwerkserzeugnisse, hatten es mir auf jeden Fall angetan und ich machte ein Paar Fotos.

Wieder sicher im Hotel angekommen, war es dann ungefähr 21Uhr und da ich doch einige Problemchen nach der langen und anstrengenden Fahrt hatte, kam ich auf die irre Idee, noch mal los zu ziehen.

Ich wollte eigentlich zu dem, nur 10 Minuten entfernten Nachtmarkt laufen und wieder zurück, doch schaut selbst. 

 

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Aber ich bin bis kurz vor Mitternacht unterwegs gewesen, aber was ich unterwegs erlebt habe, im Nächtlichen Hanoi, entschädigte mich dafür auf jeden Fall.

Ich sah zu wie die Menschen Sangen, Tanzten, Tennis spielten, Spazierten gingen und einfach den Abend genossen in geselliger Runde.

 

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Ja und auch den Nachtmarkt fand ich, auch wenn schon so langsam angefangen wurde, alles wieder abzubauen, aber für einen kleinen Snack reichte es auf jeden Fall und es war trotzdem noch recht belebt gewesen.

Allerdings brauchte ich zugegeben doch etwas länger als 10 Minuten, wieder zurück ins Hotel zu finden.

Ein älterer Herr auf einem Motorrad half mir zum Glück mich zu Orientieren und zurück zu finden, so das ich wirklich kurz vor Mitternacht im Zimmer ankam und wie ein Stein ins Bett fiel.

 

( 22.12.2013 )

 

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Nach dem wir gefrühstückt hatten, ging es wieder zu dem See, den ich am Abend zuvor schon einmal umrundet hatte.

 

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besuchten den Literatur Palast, den wohl wichtigsten konfuzianisches Heiligtum und dessen historisches Lehrzentrum in Hanoi.

Nach dem wir in einem kleinen Restaurant, um nicht auf der Straße auf den kleinen Hockern platz zu nehmen, etwas gegessen hatten, wollten eine Schlangenfarm besuchen.

Die Schlangenfarm war schon im Grunde ein kleiner Reinfall, denn nach dem uns ein Taxi außerhalb der Stadt, genau davor absetzte, was allerdings etwas dauerte, stellte sich raus das es nur ein Restaurant gewesen ist, wo man hätte Schlange essen können.

Etwas enttäuscht machten wir uns auf den Rückweg, tranken etwas in einem kleinen lokal, leider hatten Sie uns nicht wirklich verstanden, so bekam ich statt einer Cola eine Heiße Schokolade, aber immerhin war sie lecker. 

An der Hauptstraße angekommen, stellten wir fest das es keine Taxis gab, und so kam ich auf die Idee, das wir einfach mit dem Bus zurück fahren.

Vom Hotel hatte ich eine Karte, also bespracht ich mit Christiane das wir einfach versuchen zu dem See in Hanoi zukommen, von dort aus fanden wir ja zurück.

Christiane versuchte dann 2 nette junge Damen anzusprechen, doch wie zu erwarten verstand keine der beiden Englisch, so das ich einfach auf den See auf unserer Karte zeigte, und es klappte perfekt, so das sie uns sozusagen an die Hand nahmen und wir einfach folgten.

 

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Da wir einmal umsteigen mussten, sagten sie uns welche Busnummer wir nehmen mussten, und gingen.

Doch sie ließen uns nicht aus den Augen, passten wirklich auf das wir den richtigen Bus nahmen, das machte den Ausflug für mich zu etwas ganz ganz besonderem.

Ich liebe solche herzlichen Kontakte mit den einheimischen, und es zeigte mir wieder, man braucht kein Englisch um sich zurecht zu finden in der Welt.

Eine Karte mit einem prägnanten Ziel reicht vollkommen aus, es gibt immer jemand der behilflich ist.

 

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Zurück am See angekommen, entdeckte Christiane ein Restaurant das einen schönen Ausblick über die Stadt versprach und wir genossen die letzten Sonnenstrahlen oben mit einem tollen Ausblick.

 

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( 23.12.2013 )

 

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Ich wechselte noch etwas Geld, konnte die Hotelrechnung begleichen und mir noch eine Simcard für mein Handy holen.

Das war dann insgesamt, neben ein super schönen Souvenir einkaufen, ein für mich doch sehr anstrengender Tag gewesen, und ich war sehr sehr froh, das es am nächsten Morgen ins Warme gehen sollte.

   
   
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